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KELAG begibt 250 Mio EUR Unternehmensanleihe

03.06.2009

5 Jahre mit Fixzinssatz, Fortsetzung der wertorientierten Wachstums- und Innovationsstrategie, UniCredit CAIB AG als Lead Manager

Klagenfurt, 3. Juni 2009 – Die KELAG - ein führendes Energieunternehmen in Österreich mit dem Fokus Stromerzeugung aus Wasserkraft - begibt eine Unternehmensanleihe von bis zu 250 Mio EUR. Der Zinssatz wird voraussichtlich am 9. Juni 2009 festgesetzt werden und aus heutiger Sicht 4,5 % betragen, bei einer Laufzeit von 5 Jahren. Die Zeichnungsfrist läuft von 10. bis 15. Juni 2009 (vorzeitige Schließung vorbehalten). Der endgültige Emissionskurs wird kurz vor Zeichnungsbeginn festgelegt. Die Stückelung beträgt 500 EUR. Die KELAG wird die Notierung der Anleihe im Geregelten Freiverkehr der Wiener Börse beantragen. Den Emissionserlös wird das Unternehmen primär für die Rückführung bestehender Finanzierungsverbindlichkeiten in Höhe von 150 Mio EUR und zur Fortsetzung seiner Wachstumsstrategie sowie für allgemeine Geschäftszwecke verwenden. Dies gilt insbesondere für Investitionen in erneuerbare Energieerzeugung mit Fokus Wasserkraft sowie in Netzinfrastruktur.

Mit der Anleiheemission bietet die KELAG institutionellen und privaten Investoren die Chance, am nachhaltigen Erfolg und der hohen Wertstabilität des Unternehmens teilzuhaben. Armin Wiersma, Mitglied des Vorstandes der KELAG: „Gerade in Zeiten sinkender Zinsen, volatiler Aktienkurse und wirtschaftlicher Unsicherheit, stellt die KELAG-Unternehmensanleihe mit einem voraussichtlichen Zinssatz von 4,5 % p.a. für die kommenden fünf Jahre ein attraktives Investment dar. Unsere gesunde Bilanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 38 %, die stabile Aktionärsbasis sowie unser jüngstes „A-Stable“-Rating von Standard & Poor’s bestätigen zudem die Sicherheit des Investments.“


Ein führender Energiedienstleister in Österreich

Der KELAG-Konzern ist in den Geschäftsfeldern Strom, Wärme und Erdgas österreichweit tätig und deckt das gesamte Spektrum des Energiegeschäfts – die Erzeugung, die Verteilung, den Handel und den Vertrieb von Energie – ab. Die KELAG verfügt über eine stabile Aktionärsstruktur mit langfristig orientierten Eigentümern. Die Mehrheit der Anteile befindet sich aufgrund landes- und bundesverfassungsgesetzlicher Bestimmungen in Öffentlicher Hand. Haupteigentümer der KELAG ist die Kärntner Energieholding, die 63,85 % am Unternehmen hält. 51 % der Kärntner Energieholding befinden sich im Eigentum des Landes Kärnten, 49 % hält die RWE. Weiters ist die Verbundgesellschaft mit 35,12 % an der KELAG beteiligt, 1,03 % der Anteile befinden sich im Streubesitz.

Erfolg durch nachhaltiges Wirtschaften

Entsprechend der Ausrichtung auf wertorientiertes Wachstum und Innovation beabsichtigt die KELAG in den nächsten Jahren ihre Marktposition weiter auszubauen. „Auf Basis regenerativer Energien verfolgen wir eine wertorientierte Wachstums- und Innovationsstrategie. Dabei liegen unsere Stärken insbesondere in der Stromerzeugung aus Wasserkraft sowie in der Erzeugung von Wärme und Ökostrom aus Biomasse. Im Rahmen dieser Marktpositionierung haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Wasserkraftwerkskapazitäten in Kärnten weiter auszubauen sowie im Bereich erneuerbare Energie in Österreich und Südosteuropa selektiv zu wachsen. Darüber hinaus forcieren wir die Vermarktung energienaher Dienstleistungen sowie die Energieberatung, insbesondere im Hinblick auf die Klimaschutz- und Energieeffizienzziele der EU“, fasst Armin Wiersma die strategische Ausrichtung des Unternehmens zusammen.

Generell verzeichnete die Energiebranche in den letzten Jahren stabile Zuwachsraten. So stieg der Energieverbrauch in Österreich innerhalb von 10 Jahren um 17 %, beim Stromverbrauch wurde mit einem Plus von 25 % ein noch stärkerer Zuwachs verzeichnet. Die KELAG profitiert zudem von der aktiven Förderung der regenerativen Energieerzeugung im Rahmen der 20-20-20 Klimaziele der EU: Bis 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Energiemix auf 20 % gesteigert, die CO2-Emissionen um 20 % reduziert und die Energieeffizienz um 20 % verbessert werden. Die KELAG ist mit ihrem Fokus auf nachhaltiges Wachstum im Bereich erneuerbarer Energien gut auf diese Herausforderungen vorbereitet.


Unternehmens-Kennzahlen 2008 bestätigen Erfolgskurs

Der KELAG-Konzern konnte seine Finanz- und Ertragskraft im Geschäftsjahr 2008 weiter stärken und erzielte ein Periodenergebnis von 69 Mio EUR. Bereinigt um Sondereffekte im Jahr 2007 entspricht dies einem Zuwachs von rund 15 Mio EUR. Die Umsatzerlöse stiegen um rund 27 % auf 1.182 Mio EUR (nach 934 Mio EUR 2007), das operative Ergebnis um rund 86 % auf 108 Mio EUR (nach 58 Mio EUR 2007). Auch der Cash Flow entwickelte sich von 133 Mio EUR im Jahr 2007 auf 190 Mio EUR im Jahr 2008 positiv.

Die getätigten Investitionen wurden vollständig durch die Innenfinanzierungskraft gesichert, und das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital hat sich im Geschäftsjahr 2008 weiter verbessert. So verfügt die KELAG per 31.12.2008 mit einem Eigenkapital von 439 Mio EUR, einer Eigenkapitalquote von 38 % und einer Nettoverschuldung von nur 208 Mio EUR über eine gesunde Bilanzstruktur.


Corporate Bonds als attraktive Anlagemöglichkeit in Niedrigzinsphase

Corporate Bonds können in der aktuellen Niedrigzinsphase am österreichischen Kapitalmarkt mit einer hohen Nachfrage rechnen, sagte der für das Firmenkundengeschäft in der Bank Austria zuständige Vorstand, Helmut Bernkopf, anlässlich der Präsentation der KELAG-Anleihe. „Der KELAG Corporate Bond ist aber nicht nur aufgrund des Fixzinssatzes in der Höhe von voraussichtlich 4,5 % sehr attraktiv für Anleger, sondern auch hinsichtlich der hohen Bonität des Unternehmens. Für uns ist die KELAG ein stabiles und nachhaltig erfolgreiches Unternehmen im Wachstumsmarkt Energie, das seine Marktposition mit einer innovativen Strategie stetig ausgebaut hat. Wir erachten die KELAG demnach für eine wichtige Bereicherung für den österreichischen Corporate Bond Markt“, so Bernkopf weiter. Deshalb erwartet die Bank Austria, dass die KELAG-Anleihe auch bei privaten Investoren großen Anklang finden wird.

Die UniCredit CAIB agiert als Lead Manager bei der Emission, weitere Syndikatsbanken sind BAWAG P.S.K, Erste Group Bank AG, Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, BKS Bank AG, Hypo Group Alpe Adria, Oberbank AG und Sparkasse Oberösterreich. Bernkopf rechnet aufgrund der soliden Positionierung der KELAG sowohl bei privaten als auch institutionellen Anlegern mit einer starken Nachfrage: „Wir haben im Pre-Marketing sehr positive Rückmeldungen erhalten.“ Im Allgemeinen geht die UniCredit CAIB heuer von einer Belebung des österreichischen Corporate Bond-Marktes aus, sodass auch weitere Emissionen für 2009 erwartet werden und von UniCredit CAIB begleitet werden sollen.


Rückfragehinweise:

KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
VDir. Dipl.-Kfm. Armin Wiersma – Mitglied des Vorstandes
Prok. Mag. Dr. Gottfried Sapetschnig – Bereichsleiter Betriebswirtschaft
Josef Stocker – Leiter Unternehmenskommunikation
Tel. +43 463 525-1020 bzw. -1361 bzw. -1285

armin.wiersma@kelag.at
gottfried.sapetschnig@kelag.at
josef.stocker@kelag.at

UniCredit Markets & Investment Banking - UniCredit CAIB AG
Mag. Gottfried Ransmayr
Tel. +43 50505-82280
gottfried.ransmayr@unicreditgroup.at

Hochegger Financials
Mick Stempel
Tel. +43 1 504 69 87 385
m.stempel@hochegger.com


Wichtiger Hinweis:
 
Diese Information stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Schuldverschreibungen der KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (die "Emittentin") dar. Das Angebot von Schuldverschreibungen der Emittentin (das "Angebot") erfolgt ausschließlich durch und auf Grundlage des von der Finanzmarktaufsichts-behörde gebilligten und veröffentlichten Prospekts (der "Prospekt"), der am Sitz der Emittentin, Arnulfplatz 2, 9020 Klagenfurt während üblicher Geschäftszeiten kostenlos erhältlich ist. Im Zusammenhang mit dem Angebot sind ausschließlich die Angaben im Prospekt verbindlich.

Diese Unterlage darf nicht in die Vereinigten Staaten, Canada, Japan oder Australien oder jedes andere Land, in dem der Vertrieb oder die Veröffentlichung dieser Unterlage rechtswidrig wäre verbracht oder dort veröffentlicht werden. Die Schuldverschreibungen werden weder gemäß dem United States Securities Act of 1933 (der "Securities Act") noch bei sonstigen Wertpapieraufsichtsbehörden der USA registriert und dürfen in den Vereinigten Staaten ohne Registrierung oder einer Ausnahme von der Registrierungspflicht gemäß dem Securities Act weder angeboten noch verkauft werden. In den Vereinigten Staaten wird kein öffentliches Angebot von Schuldverschreibungen stattfinden.


03.06.2009
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