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Geschäftsergebnis 2013

25.04.2014

Kelag behauptet Wettbewerbsposition und stabile Finanz- und Ertragskraft

Die 71. ordentliche Hauptversammlung der KELAG beschäftigte sich heute mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2013 und mit den zukünftigen Aktivitäten des Unternehmens.

Im Geschäftsjahr 2013 konnte die KELAG ihre gute Wettbewerbsposition auf dem Energiemarkt behaupten und ihre Finanz- und Ertragskraft stabil halten.

Trotz des verschärften Wettbewerbs verzeichnete die KELAG eine positive Kundenbilanz. Aufgrund geringerer Handelsaktivitäten sanken die Brutto-Umsatzerlöse des Unternehmens auf 1,5 Mrd. EUR (2012: 2,0 Mrd. EUR). Der Umsatz ohne Handelsvolumina lag auf dem Niveau des Jahres 2012. Das Konzernergebnis betrug im Jahr 2013 95,9 Mio. EUR (2012: 96,3 Mio. EUR). Die KELAG erwirtschaftete für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende von 5 EUR pro Aktie (2012: 5 EUR pro Aktie).

Die Stromerzeugung aus Erneuerbarer Energie, vor allem aus Wasserkraft, wuchs leicht auf 3.092 Mio. kWh. Wesentlichste Ursache dafür war die Wasserführung in den Flüssen, die mit 104,6 % geringfügig über dem Niveau des Jahres 2012 (103,4 %) lag.

Rund 200 Mio. Euro für Investitionen und Instandhaltungen

Auf Basis ihrer soliden Finanzstruktur (A/stable-Rating) setzte die KELAG im Geschäftsjahr 2013 ihre Investitionsoffensive fort und investierte 166,5 Mio. EUR in Sachanlagen und Strombezugsrechte (2012: 148,5 Mio. EUR). Einschließlich Instandhaltungen wurden 195 Mio. EUR aufgewendet (2012: 183 Mio. EUR). Schwerpunkte waren Kraftwerksprojekte im In- und Ausland sowie Verteilnetzanlagen. Größte Einzelinvestition der KELAG ist das Strombezugsrecht am Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II der VERBUND Hydro Power AG. Das Laufkraftwerk Tröpolach im Gailtal konnte in Betrieb genommen werden, es wurde gemeinsam mit einem privaten Partner errichtet. In Südosteuropa wurde mit dem Bau von drei Wasserkraftwerken begonnen, an der Schwarzmeerküste gingen zwei Windparks in Betrieb. Das Tochterunternehmen KELAG Wärme GmbH verwirklichte im Geschäftsjahr 2013 in Spittal an der Drau und in Neudörfl/Bad Sauerbrunn im Burgenland zwei große Fernwärmenetze.

Energieeffizienz-Offensive und Nachhaltigkeit

Als nachhaltig ausgerichtetes Energieversorgungsunternehmen liefert die KELAG allen ihren Kunden Strom, der ausschließlich aus Wasserkraft und Ökoenergie stammt. Darüber hinaus wurde mit der im Herbst 2013 gestarteten Energieeffizienz-Offensive ein umfangreiches Maßnahmenpaket vorgelegt. In den kommenden 5 Jahren werden insgesamt 20 Mio. Euro für Aktivitäten aufgewendet, mit denen der Energieverbrauch gesenkt sowie die Nutzung Erneuerbarer Energie und der Einsatz effizienter Energieanwendungen forciert werden. Ein zusätzliches Element der Energieeffizienz-Offensive bildet die Unterstützung von Menschen in schwierigen sozialen Situationen. In der konkreten Umsetzung arbeitet die Kelag eng mit Sozialhilfeorganisationen in Kärnten zusammen. Dieses Paket ergänzt die bisherigen Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit der Kelag.

Personalstand leicht steigend

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KELAG und ihrer Tochtergesellschaften wuchs im Geschäftsjahr 2013 um 14 auf insgesamt 1.536 Beschäftigte, einschließlich 114 Lehrlingen.

Ausblick 2014

Trotz bestehender Unsicherheiten in den Entwicklungen der wirtschaftlichen und energierechtlichen Rahmenbedingungen wird die KELAG im Geschäftsjahr 2014 ihre wertorientierte Wachstums- und Innovationsstrategie fortsetzen. Für Investitionen und Instandhaltungen sind für das heurige Jahr rund 210 Mio. veranschlagt. Schwerpunkte bilden die verstärkte Nutzung Erneuerbarer Energieträger, die Erneuerung und der Ausbau der Netze sowie Biomasseprojekte im Wärmegeschäft. Die KELAG wird ihre Aktivitäten zur Verbesserung der Energieeffizienz weiter intensivieren. Wegen des unsicheren Marktumfeldes erwartet die KELAG für 2014 beim Ergebnis eine leicht rückläufige Entwicklung.

Unternehmensstruktur

Zum KELAG-Konzern gehören die KELAG und die Tochtergesellschaften KNG-Kärnten Netz GmbH, KELAG Wärme GmbH, KI-KELAG International GmbH, Interenergo d.o.o. und Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV). Darüber hinaus ist die KELAG mit 10 % an der VERBUND Hydro Power AG und mit 35 % an der Stadtwerke Kapfenberg GmbH beteiligt.


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25.04.2014
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